Kleintierpraxis Wetzelsdorf Dr. Klaus Hejny & Mag. Daniela Egger
Dipl. Tierarzt Dr. Klaus Hejny
Impfungen

42jpgDie Kleintierpraxis Wetzelsdorf Dr. Klaus Hejny hält sich bei den Impfungen an die Ergebnisse der neuesten wissenschaftlichen Studien. Diese besagen, dass für eine gute Immunreaktion bei Hundewelpen eine gründliche und sorgfältig geplante Grundimmunisierung durchzuführen ist.

Diese erfolgt in der Regel durch eine zwei- bis dreimalige Impfung im Abstand von 3 bis 4 Wochen ab der 6.-8.Lebenswoche und wird bis zur 16. Lebenswoche verlängert. Dadurch wird gewährleistet, dass keine maternalen Antikörper die Impfstoffe abneutralisieren und eine optimale Grundimmunisierung im Körper stattfindet.

Nach einem Jahr sollte die Impfung aufgefrischt werden, um danach einen dreijährigen Impfschutz gegen Tollwut, Parvovirose, Staupe, Hepatitis und Zwingerhusten zu erlangen.

Die Infektionskrankheit „Leptospirose“ muss nach demselben durchgeführten Impfschema grundimmunisiert, allerdings danach jährlich aufgefrischt werden. Nur so ist ein verlässlicher Schutz gegen die Infektionskrankheiten gegeben.

Im Bedarfsfall kann auch eine Borrelioseimpfung durchgeführt werden.

Neu am Markt befindet sich ein sehr gut verträglicher Impfstoff gegen die Leishmaniose. Diesen empfehle ich besonders bei Aufenthalten mit Ihrem geliebten Vierbeiner in südlichen Gebieten Europas – wobei z.B. bereits die Poebene in Oberitalien zu den infizierten Gebieten gehört! Diese von Sandmücken übertragene Infektionskrankheit endet nach einem langen und unangenehmen Krankheitsverlauf mit unterschiedlichsten Auswirkungen auf den Organismus meistens mit einem Nierenversagen.

  

Bei Katzenwelpen wird 45jpgnach demselben Grundimmunisierungsschema wie bei Hunden mit der Katzenseuche- und Katzenschnupfen-Impfung ab der 8. Lebenswoche begonnen und diese im 3 – 4 wöchigen Abstand bis zur 16. Woche durchgeführt. Erforderlichenfalls kann die Tollwutimpfung bei Freigängern auch ab der 12. Lebenswoche verabreicht werden.

Vor der ersten Impfung gegen Leukose und FIP (Ansteckende Bauchwassersucht der Katzen) wird in einem Bluttest überprüft, ob die Stubentiger bereits Kontakt mit den beiden Viren gehabt haben, denn dann wäre eine Impfung unter Umständen kontraindiziert.

Nach einer 2-3maligen Impfung im ersten Jahr und einer Auffrischungsimpfung im Folgejahr besteht für Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut und Leukose ein dreijähriger Impfschutz. Lediglich die FIP-Impfung muss jährlich aufgefrischt werden.

101jpg

Besonders großen Anklang hat bei Kaninchenhaltern die Kombinationsimpfung gegen Myxomatose und RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease, Chinaseuche) gefunden. Eine einmalige Impfung schützt bereits Ihr Kaninchen für ein ganzes Jahr gegen diese beiden tödlich verlaufenden Virusinfektionskrankheiten.

 

 

Im Zuge der Impfungen wird zuvor eine gründliche Allgemeinuntersuchung an Ihrem Tier durchgeführt, um besonders bei älteren Patienten im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung Krankheiten frühzeitig erkennen und gegebenenfalls auch behandeln zu können.